Eisprungkalender

Zuletzt aktualisiert: 2026-08-10

Der Eisprungkalender ist ein kostenloser Gesundheitsrechner. Berechnen Sie calculadora ovulacion online. Geben Sie lmp, cycle ein und erhalten Sie sofort das Ergebnis. Wissenschaftlich fundierte Schätzungen.
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Child 14 days
Teen 21 days
Adult (F) 28 days
Adult (M) 42 days
Elderly 56 days

Der Eisprungkalender hilft Ihnen dabei, Ihre fruchtbaren Tage zuverlässig zu bestimmen. Mit diesem Rechner können Sie Ihren Eisprung berechnen und so Ihre Chancen auf eine Schwangerschaft erhöhen oder Ihren Zyklus besser verstehen.

Was der Eisprungkalender leistet und wann Sie ihn nutzen sollten

Der Eisprungkalender ermittelt anhand Ihrer Zykluslänge und des Datums Ihrer letzten Periode den voraussichtlichen Zeitpunkt Ihres Eisprungs. Die Berechnung basiert auf der Tatsache, dass die zweite Zyklushälfte – die sogenannte Lutealphase – bei den meisten Frauen relativ konstant etwa 14 Tage dauert. Unabhängig davon, ob Ihr Zyklus 24 oder 36 Tage umfasst: Der Eisprung findet in der Regel 14 Tage vor dem Einsetzen Ihrer nächsten Menstruation statt. Die fruchtbare Fenster, in der eine Befruchtung möglich ist, beginnt etwa fünf Tage vor dem Eisprung und endet am Tag des Eisprungs selbst. Spermien können im weiblichen Körper bis zu fünf Tage überleben, während die Eizelle nur etwa 12 bis 24 Stunden befruchtungsfähig bleibt. Daher ist es entscheidend, den Eisprung rechtzeitig vorherzusagen, um die fruchtbare Phase gezielt zu nutzen.

Sie sollten den Eisprungkalender insbesondere dann einsetzen, wenn Sie aktiv versuchen, schwanger zu werden, oder wenn Sie Ihre Fruchtbarkeit besser kennenlernen möchten. Auch bei der natürlichen Familienplanung, etwa zur Vermeidung einer Schwangerschaft, kann der Kalender als Orientierung dienen – allerdings stets in Kombination mit weiteren Methoden wie der Messung der Basaltemperatur oder der Beobachtung des Zervixschleims. Darüber hinaus ist er hilfreich für die Planung von ärztlichen Untersuchungen oder Behandlungen wie der Insemination, da er einen ersten Anhaltspunkt für den idealen Zeitraum liefert.

Die Formel hinter dem Eisprungkalender – Schritt für Schritt erklärt

Die Berechnung des Eisprungs folgt einer einfachen, aber wirkungsvollen Formel:

Eisprungdatum = (Datum der letzten Periode + durchschnittliche Zykluslänge in Tagen) − 14 Tage

Um diese Formel korrekt anzuwenden, müssen Sie zunächst Ihre durchschnittliche Zykluslänge kennen. Zählen Sie dazu die Tage vom ersten Tag Ihrer letzten Periode bis zum Tag vor dem Beginn Ihrer nächsten Periode. Tun Sie dies über mehrere Zyklen hinweg und bilden Sie den Mittelwert. Ein regelmäßiger Zyklus liegt meist zwischen 26 und 32 Tagen, doch auch kürzere oder längere Zyklen sind völlig normal.

Der nächste Schritt: Addieren Sie die durchschnittliche Zykluslänge zum Datum Ihrer letzten Periode. So erhalten Sie den voraussichtlichen Termin Ihrer nächsten Periode. Ziehen Sie nun 14 Tage ab – und Sie haben Ihr geschätztes Eisprungdatum. Warum genau 14? Die Lutealphase, also die Zeit vom Eisprung bis zur nächsten Blutung, beträgt im Schnitt 14 Tage. Dieser Wert ist relativ stabil, unabhängig davon, ob Ihr Zyklus kürzer oder länger ist. Die zusätzlichen oder fehlenden Tage in Ihrem Zyklus fallen in die erste Zyklushälfte, die sogenannte Follikelphase, die variabler ist.

Ihre fruchtbaren Tage umfassen dann den Zeitraum von fünf Tagen vor dem berechneten Eisprung bis einschließlich des Eisprungtages selbst. Planen Sie in diesen sechs Tagen Geschlechtsverkehr ein, um die Wahrscheinlichkeit einer Befruchtung zu maximieren.

Zwei konkrete Beispiele aus dem Alltag

Beispiel 1: Regelmäßiger Zyklus mit 27 Tagen

Nehmen wir an, eine Frau hat einen regelmäßigen Zyklus von 27 Tagen. Ihre letzte Periode begann am 5. Mai. Die Berechnung läuft wie folgt:

Die höchste Fruchtbarkeit liegt am 17. und 18. Mai. Da die Eizelle nur kurz überlebt, ist Geschlechtsverkehr an den Tagen unmittelbar vor dem Eisprung besonders erfolgversprechend. Diese Frau kann ihren Alltag gut planen und weiß, dass ihr Eisprung etwa am 18. Mai zu erwarten ist – zwei Tage früher als bei einem klassischen 28-Tage-Zyklus.

Beispiel 2: Längerer Zyklus mit 33 Tagen

Eine andere Frau hat einen regelmäßigen Zyklus von 33 Tagen. Ihre letzte Periode begann am 20. August. Hier die Berechnung:

Obwohl ihr Zyklus deutlich länger ist, bleibt die Lutealphase mit 14 Tagen konstant. Die zusätzlichen Tage liegen in der Follikelphase, also vor dem Eisprung. Viele Frauen mit längeren Zyklen gehen fälschlicherweise davon aus, dass der Eisprung immer um den 14. Zyklustag stattfindet. In diesem Beispiel wäre der Eisprung jedoch erst um den 19. Zyklustag herum zu erwarten – das macht einen entscheidenden Unterschied für die Planung. Die fruchtbare Fenster liegt hier Anfang September, was für die natürliche Familienplanung oder die gezielte Kinderwunschbehandlung wichtig ist.

Häufige Fehler beim Umgang mit dem Eisprungkalender

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Kann der Eisprung auch zweimal in einem Zyklus stattfinden?

Nein, in der Regel kommt es pro Menstruationszyklus nur zu einem Eisprung. Es ist jedoch möglich, dass beide Eierstöcke innerhalb von 24 Stunden jeweils eine Eizelle freisetzen. Dies nennt man Superfekundation und kann zu zweieiigen Zwillingen führen. Nach dem Eisprung steigt der Progesteronspiegel an, wodurch ein weiterer Eisprung im selben Zyklus unterbunden wird.

Wie zuverlässig ist der Eisprungkalender bei unregelmäßigen Zyklen?

Bei unregelmäßigen Zyklen, die um mehr als sieben bis neun Tage variieren, ist die reine Kalenderberechnung leider ungenau. In diesem Fall empfehlen wir den Einsatz von Ovulationstests (LH-Tests), die den Hormonanstieg 24 bis 36 Stunden vor dem Eisprung messen. Beginnen Sie mit den Tests etwa drei bis vier Tage vor Ihrem geschätzten Eisprungdatum. Ergänzend können Sie Ihre Basaltemperatur messen – sie steigt nach dem Eisprung um etwa 0,3 bis 0,5 Grad Celsius an und bestätigt, dass der Eisprung tatsächlich stattgefunden hat. Bei stark schwankenden Zyklen sollten Sie außerdem einen Frauenarzt oder eine Frauenärztin aufsuchen, um mögliche Ursachen wie das polyzystische Ovarialsyndrom (PCOS) oder Schilddrüsenstörungen abzuklären.

Warum ist die Lutealphase nicht bei allen Frauen exakt 14 Tage lang?

Obwohl der Durchschnitt bei 14 Tagen liegt, ist eine Lutealphase zwischen 12 und 16 Tagen völlig normal. Eine verkürzte Lutealphase von unter 10 Tagen kann die Einnistung der befruchteten Eizelle erschweren und wird als Lutealphasendefekt bezeichnet. Wenn Sie den Verdacht haben, dass Ihre Lutealphase zu kurz ist, können Sie durch tägliches Messen der Basaltemperatur die genaue Dauer vom Eisprung bis zur nächsten Periode bestimmen. Sprechen Sie bei anhaltenden Problemen mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt.

Geschrieben und geprüft vom CalcToWork-Redaktionsteam. Letzte Aktualisierung: 2026-08-10.