Ohmsches Gesetz & Leistung
Zuletzt aktualisiert: 2026-08-10
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| Spannung (V) (V) | Strom (ZU) (A) | Widerstand (Ω) (Ohm) | Leistung (W) | |
|---|---|---|---|---|
| Escala laboratorio | 0.4 V | 0.4 A | 0.4 Ohm | 0.4 W |
| Uso domestico | 0.7 V | 0.7 A | 0.7 Ohm | 0.7 W |
| Aplicacion industrial | 1.0 V | 1.0 A | 1.0 Ohm | 1.0 W |
| Ingenieria civil | 1.5 V | 1.5 A | 1.5 Ohm | 1.5 W |
| Escala cientifica | 2.5 V | 2.5 A | 2.5 Ohm | 2.5 W |
Mit dem Rechner „Ohmsches Gesetz & Leistung“ können Sie schnell und unkompliziert Spannung, Strom, Widerstand und die elektrische Leistung in einem Gleichstromkreis berechnen. Egal, ob Sie eine Schaltung auslegen, eine defekte Leitung prüfen oder einfach nur Ihre Physik-Hausaufgaben lösen – dieses Tool hilft Ihnen, jede fehlende Größe zu ermitteln, sobald Sie zwei Werte kennen.
Was dieser Rechner leistet und wann Sie ihn einsetzen
Der Rechner basiert auf dem ohmschen Gesetz, der grundlegenden Beziehung zwischen Spannung (U), Stromstärke (I) und Widerstand (R) in einem elektrischen Leiter. Darüber hinaus berechnet er die elektrische Leistung (P) in Watt. Sie geben zwei der drei Größen U, I und R ein, und das System liefert Ihnen automatisch die dritte Größe sowie die umgesetzte Leistung.
Typische Anwendungsfälle sind:
- Dimensionierung von Widerständen für Leuchtdioden (LEDs) oder andere Bauteile – etwa in der Hobbyelektronik.
- Abschätzung des Stroms, der durch eine Haushaltsleitung fließt, um die richtige Sicherung oder Kabelquerschnitt zu wählen.
- Fehlersuche in Schaltungen: Wenn die gemessene Spannung oder der Strom nicht den erwarteten Werten entspricht, weist das oft auf einen defekten Widerstand oder eine Unterbrechung hin.
- Berechnung des Energieverbrauchs von Geräten – wichtig für die Kostenschätzung in Cent oder Euro.
- Bildungszwecke: In Berufsschulen und im Physikunterricht wird das ohmsche Gesetz verwendet, um das Verhalten von Widerständen zu verstehen.
Die Formel – Schritt für Schritt erklärt
Das ohmsche Gesetz wird meist in drei Varianten notiert. Für jede physikalische Größe gibt es eine eigene Gleichung:
| Größe | Formel | Einheit |
|---|---|---|
| Spannung (U) | U = I × R | Volt (V) |
| Stromstärke (I) | I = U / R | Ampere (A) |
| Widerstand (R) | R = U / I | Ohm (Ω) |
| Leistung (P) | P = U × I = I² × R = U² / R | Watt (W) |
Was bedeuten die Zeichen?
- U (manchmal auch V genannt) ist die elektrische Spannung – der „Druck“, der die Elektronen durch den Leiter treibt. In Deutschland hat die Steckdose 230 V Wechselspannung, aber der Rechner arbeitet mit Gleichspannung (z. B. 12 V oder 5 V).
- I ist die Stromstärke, also die Menge an Elektronen, die pro Sekunde durch den Draht fließt. Gemessen wird sie in Ampere.
- R ist der Widerstand in Ohm. Ein Wert von 1 Ω bedeutet, dass bei 1 V Spannung ein Strom von 1 A fließt.
- P gibt an, wie viel elektrische Energie pro Sekunde in Wärme oder Licht umgewandelt wird – die Leistung.
Wichtig: Die Formeln gelten nur für ohmsche Bauteile, bei denen der Widerstand konstant bleibt (z. B. Kohleschichtwiderstände, Drahtwiderstände, Heizspiralen). Halbleiter wie Dioden oder Transistoren verhalten sich anders – dazu später mehr.
Arbeitsbeispiel 1: Einfacher Stromkreis mit einer 12-Volt-Batterie
Aufgabe: Eine Autobatterie liefert 12 V. Sie schließen einen Widerstand mit 6 Ω an. Berechnen Sie den Strom und die Leistung.
- Strom berechnen:
- I = U / R = 12 V / 6 Ω = 2 A.
- Leistung berechnen:
- P = U × I = 12 V × 2 A = 24 W.
Antwort: Es fließt ein Strom von 2 A, und der Widerstand gibt 24 W als Wärme ab. Achten Sie bei der Auswahl des Widerstands darauf, dass er für mindestens 24 W ausgelegt ist – ein handelsüblicher 0,25-W-Widerstand würde sofort durchbrennen.
Arbeitsbeispiel 2: LED-Vorwiderstand für eine 230-V-Schaltung
Aufgabe: Sie möchten eine blaue LED mit einer Durchlassspannung von 3,2 V und einem maximalen Strom von 20 mA (0,02 A) an 230 V Wechselspannung betreiben. Weil die LED nur Gleichstrom verträgt, verwenden Sie einen Gleichrichter und einen Vorwiderstand. Der Einfachheit halber rechnen wir hier mit der Gleichspannung nach dem Gleichrichter – etwa 325 V (Spitzenwert). Aber für das alltägliche Beispiel nehmen wir eine typische 24-V-Gleichstromquelle aus der Industrie: 24 V, LED 3,2 V, 20 mA.
- Spannung am Vorwiderstand:
- U_R = U_gesamt – U_LED = 24 V – 3,2 V = 20,8 V.
- Widerstand berechnen:
- R = U_R / I = 20,8 V / 0,02 A = 1040 Ω.
- Wählen Sie den nächsthöheren Normwert: 1100 Ω (1,1 kΩ).
- Leistung am Widerstand:
- P = U_R × I = 20,8 V × 0,02 A = 0,416 W.
- Verwenden Sie einen 0,5-W-Widerstand (oder 1 W für Sicherheit).
Antwort: Ein Widerstand von 1,1 kΩ mit 0,5 W Belastbarkeit schützt die LED zuverlässig vor Überstrom.
Häufige Fehler bei der Anwendung des ohmschen Gesetzes
Auch erfahrene Techniker machen manchmal typische Fehler. Hier die häufigsten Fallstricke:
- Spannung und Strom verwechseln: Manchmal wird die Formel falsch herum angewendet – zum Beispiel U = I / R statt U = I × R. Merken Sie sich die Reihenfolge: U = I·R (wie „UIR“).
- Einheiten nicht einheitlich: Geben Sie Volt, Ampere und Ohm immer in Basiseinheiten ein. Verwechseln Sie nicht Milliampere (mA) mit Ampere – 20 mA = 0,02 A. Ein Fehler führt schnell zu zehnfach falschen Ergebnissen.
- Anwendung auf nicht-ohmsche Bauteile: Dioden, Transistoren, Glühlampen und Kondensatoren haben keine konstante Kennlinie. Eine Glühlampe hat im kalten Zustand einen viel niedrigeren Widerstand als im heißen Zustand – das ohmsche Gesetz gilt hier nur für einen festen Arbeitspunkt.
- Temperaturabhängigkeit ignorieren: Bei Kupferdrähten steigt der Widerstand mit der Temperatur. Ein Kabel, das bei 20°C 0,5 Ω hat, kann bei 70°C bereits 0,6 Ω aufweisen – wichtig für die Spannungsfallberechnung in langen Leitungen.
- Die Leistungsformel vergessen: Viele denken nur an U, I und R, aber die Leistung ist oft entscheidend, um zu prüfen, ob ein Bauteil nicht überhitzt. Ein 1/4-W-Widerstand verträgt eben keine 5 W.
Kurz gefragt – kurz geantwortet (FAQ)
Was genau ist ein Ohm?
Ein Ohm (Ω) ist die Einheit des elektrischen Widerstands. Ein Bauteil hat 1 Ω, wenn bei einer Spannung von 1 V ein Strom von 1 A fließt. Zum Vergleich: Ein Stück Kupferdraht von 1 m Länge und 1 mm² Querschnitt hat etwa 0,017 Ω – also einen sehr geringen Widerstand. Ein normaler 1000-Ω-Widerstand (1 kΩ) aus der Elektronik dagegen bremst den Strom deutlich stärker.
Funktioniert das ohmsche Gesetz auch mit Wechselstrom?
Ja und nein. Bei rein ohmschen Lasten (z. B. Heizlüfter, Glühlampen) gilt es auch für Wechselstrom – Sie setzen einfach die Effektivwerte von Spannung und Strom ein. Bei Spulen oder Kondensatoren kommt jedoch die Impedanz (Z) ins Spiel, die neben dem Widerstand auch die kapazitiven und induktiven Anteile berücksichtigt. In solchen Fällen benötigen Sie komplexe Wechselstromrechnung – der einfache Rechner hilft hier nur bei ohmschen Anteilen.
Wie berechne ich den passenden Vorwiderstand für eine LED an einer 5-V-Spannung?
Das geht ganz einfach mit einer leicht abgewandelten Formel: R = (U_Spannung – U_LED) / I_LED. Angenommen, Sie haben eine rote LED mit 2,0 V Durchlassspannung und möchten 15 mA (0,015 A) Strom. Mit einer 5-V-Quelle ergibt sich: R = (5 V – 2 V) / 0,015 A = 3 V / 0,015 A = 200 Ω. Ein 220-Ω-Widerstand aus der E12-Reihe tut es auch – dann fließen etwa 13,6 mA, was immer noch hell genug leuchtet.