Notgroschen-Rechner

Zuletzt aktualisiert: 2026-08-10

Der Notgroschen-Rechner ist ein kostenloser Finanzrechner. Berechnen Sie emergency fund online. Geben Sie gastos mensuales, ahorro meses ein und erhalten Sie sofort das Ergebnis. Planen Sie Ihre Finanzen genau.
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Ergebnis
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Gastos monatliche (EUR) Ahorro_meses (mo)
Starter 1000 EUR 3 mo
Average 1500 EUR 4 mo
High 2000 EUR 6 mo
Premium 3000 EUR 9 mo
Enterprise 4000 EUR 12 mo

Der Notgroschen-Rechner hilft Ihnen, die optimale Höhe Ihres finanziellen Sicherheitspolsters zu ermitteln. Mit diesem praktischen Tool berechnen Sie, wie viel Geld Sie zurücklegen sollten, um unerwartete Lebensereignisse wie Jobverlust oder große Reparaturen abzufedern.

Was der Notgroschen-Rechner leistet und wann Sie ihn nutzen sollten

Der Notgroschen-Rechner basiert auf Ihren monatlichen Fixkosten und dem gewünschten Zeitraum, für den Sie abgesichert sein möchten. Er gibt Ihnen eine klare Zielgröße, die Sie ansparen können. Finanzexpertinnen und -experten empfehlen, drei bis sechs Monatsausgaben als Notgroschen bereitzuhalten. Besonders Selbstständige, Freiberufler oder Menschen mit stark schwankendem Einkommen sollten sogar sechs bis zwölf Monate einplanen. Nutzen Sie den Rechner am besten, wenn Sie Ihre finanzielle Situation analysieren – etwa nach einer Gehaltserhöhung, vor einer größeren Ausgabe oder immer dann, wenn sich Ihre Lebensumstände ändern, wie ein Umzug oder ein neuer Job.

Die Formel hinter dem Rechner – Schritt für Schritt erklärt

Die Berechnung ist denkbar einfach, aber ihre Genauigkeit hängt von den richtigen Eingaben ab. Die Grundformel lautet:

Notgroschen = monatliche Fixkosten × Überbrückungsmonate

Dabei bedeuten:

Ein wichtiger Zusatz: Der Notgroschen ist ein reines Sicherheitspolster, kein Investment. Er sollte auf einem Tagesgeldkonto oder einem anderen leicht verfügbaren Konto liegen, das Sie nicht mit Ihrem Girokonto vermischen. So vermeiden Sie, ihn für alltägliche Ausgaben zu nutzen.

Praxisbeispiel 1: Ein 3-Monats-Polster für Angestellte

Ausgangslage: Lena ist Angestellte in München. Ihre monatlichen Fixkosten betragen 2.100 Euro (Miete warm 1.200 Euro, Lebensmittel 350 Euro, Versicherungen 150 Euro, Fahrtkosten 100 Euro, Handy und Internet 50 Euro, Mindesttilgung für einen kleinen Kredit 250 Euro). Sie möchte ein 3-Monats-Polster aufbauen.

  1. Schritt – Berechnung:
    • Notgroschen = 2.100 Euro × 3 = 6.300 Euro.

Ergebnis: Lena sollte 6.300 Euro auf einem separaten Tagesgeldkonto ansparen. Dieser Betrag deckt drei Monate ohne Gehalt – etwa bei Kündigung oder längerer Krankheit. Sie hat einen festen Job und keine Kinder, daher ist 3 Monate ein guter Richtwert.

Praxisbeispiel 2: Ein 9-Monats-Polster für Selbstständige

Ausgangslage: Markus ist freiberuflicher Grafikdesigner in Berlin. Seine monatlichen Fixkosten liegen bei 3.500 Euro (Miete 1.400 Euro, Lebensmittel 400 Euro, Krankenversicherung 600 Euro, Altersvorsorge 200 Euro, Versicherungen 150 Euro, Internet und Software-Abos 250 Euro, Auto und Benzin 300 Euro, privater Kredit 200 Euro). Sein Einkommen schwankt stark, und er hat keine finanziellen Rücklagen von Arbeitgeberseite. Er wählt einen Sicherheitszeitraum von 9 Monaten.

  1. Schritt – Berechnung:
    • Notgroschen = 3.500 Euro × 9 = 31.500 Euro.

Ergebnis: Markus sollte 31.500 Euro ansparen. Das klingt nach viel, ist aber für Selbstständige angemessen, da sie bei Auftragsflaute schnell monatelang ohne Einkommen dastehen. Mit diesem Polster kann Markus entspannt bleiben, auch wenn mal ein Großkunde wegbricht.

Häufige Fehler beim Aufbau des Notgroschens

Viele sparen ihren Notgroschen an, machen aber typische Fehler, die das Sicherheitspolster entweder zu klein, zu riskant oder schwer zugänglich machen. Hier die häufigsten:

Häufig gestellte Fragen zum Notgroschen

Was zählt eigentlich genau zu den „monatlichen Fixkosten“?

Essenzielle Ausgaben sind alle Posten, die Sie zahlen müssen, um Ihren Alltag aufrechtzuerhalten: Miete oder Kreditrate für die Immobilie, Nebenkosten (Strom, Gas, Wasser), Lebensmittel, notwendige Versicherungen (Kranken-, Haftpflicht-, Berufsunfähigkeitsversicherung), Fahrtkosten zur Arbeit (ÖPNV-Ticket, Benzin), Internet- und Telefonanschluss sowie die monatliche Mindesttilgung für Kredite. Nicht dazu gehören: Streaming-Dienste, Fitnessstudio, Abos für Zeitschriften, Shopping, Restaurantbesuche oder Urlaubsrücklagen.

Sind 3 oder 6 Monate besser – woran orientiere ich mich?

Das hängt von Ihrer Lebenssituation ab. Haben Sie einen unbefristeten Arbeitsvertrag, ein stabiles Einkommen und keine unterhaltsberechtigten Personen? Dann reichen oft 3 Monate. Wenn Sie selbstständig sind, in Teilzeit arbeiten, befristete Verträge haben oder Kinder betreuen, sollten Sie 6 bis 12 Monate anpeilen. Ein guter Anhaltspunkt: Fragen Sie sich, wie lange Sie im worst case (Kündigung ohne Abfindung, Krankheit) ohne Einkommen überbrücken müssten – und verdoppeln Sie diesen Zeitraum für die Sicherheit.

Wie bewahre ich den Notgroschen am besten auf?

Die goldene Regel: getrennt vom Girokonto, aber trotzdem schnell verfügbar. Ein Tagesgeldkonto mit gutem Zinssatz ist ideal. Achten Sie darauf, dass Sie im Notfall binnen 1–3 Tagen an das Geld kommen – das ist bei Tagesgeldkonten meist der Fall. Ein Bausparvertrag oder Festgeld ist zu unflexibel, weil Sie im Notfall oft nicht sofort herankommen oder Strafzinsen zahlen müssen. Vermeiden Sie auch, den Notgroschen bar zu Hause zu horten – das Geld verliert durch Inflation an Wert und ist nicht gegen Diebstahl versichert.

Geschrieben und geprüft vom CalcToWork-Redaktionsteam. Letzte Aktualisierung: 2026-08-10.