Doppelrabatt-Rechner
Zuletzt aktualisiert: 2026-08-10
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| Precio_original (EUR) | Primer descuento % (%) | Sekunde descuento % (%) | |
|---|---|---|---|
| Escenario minimo | 40.0 EUR | 8.0 % | 4.0 % |
| Uso habitual | 70.0 EUR | 14.0 % | 7.0 % |
| Uso frecuente | 100.0 EUR | 20.0 % | 10.0 % |
| Uso intensivo | 150.0 EUR | 30.0 % | 15.0 % |
| Caso maximo | 250.0 EUR | 50.0 % | 25.0 % |
Der Doppelrabatt-Rechner hilft Ihnen, den tatsächlichen Endpreis nach zwei aufeinanderfolgenden Rabatten zu ermitteln. Ob im Schlussverkauf, bei Aktionen mit zusätzlichen Gutscheinen oder beim Vergleich von Angeboten – dieser Rechner zeigt Ihnen sofort, wie viel Sie wirklich sparen und welchem einmaligen Rabatt die Kombination entspricht.
Was der Doppelrabatt-Rechner leistet und wann Sie ihn nutzen sollten
Der Rechner berechnet aus Ihrem ursprünglichen Preis und zwei Rabattprozentsätzen den endgültigen Preis sowie die gesamte Ersparnis in Euro und in Prozent. Er ist besonders nützlich, wenn Händler mit mehreren Rabatten werben – etwa „20 % auf alles“ plus „zusätzlich 10 % für Neukunden“. Da Rabatte nicht einfach addiert werden dürfen, liefert der Rechner die korrekte Endsumme und den äquivalenten Einzelrabatt. Sie können damit schnell prüfen, ob ein Angebot wirklich so günstig ist, wie es klingt, oder ob ein anderer Laden mit einem einzigen, höheren Rabatt besser abschneidet.
Typische Einsatzbereiche sind: Vorbereitung von Großeinkäufen, Planung von saisonalen Sales wie dem „Black Friday“ oder „Winter Sale“, Berechnung von Mitarbeiterrabatten in Kombination mit Aktionen, sowie das prüfende Vergleichen von Onlineshop-Angeboten. Auch beim Einsatz von Gutscheincodes auf bereits reduzierte Ware ist der Rechner Gold wert.
Die Doppelrabatt-Formel – Schritt für Schritt erklärt
Anders als viele denken, werden zwei aufeinanderfolgende Rabatte nicht addiert, sondern multipliziert. Die zentrale Formel lautet:
Endpreis = Ursprünglicher Preis × (1 − r₁) × (1 − r₂)
Dabei bedeuten:
- Ursprünglicher Preis: Der Betrag vor allen Rabatten, also der reguläre Verkaufspreis.
- r₁: Der erste Rabatt in Dezimalschreibweise (z. B. 25 % = 0,25; 30 % = 0,30). „(1 − r₁)“ entspricht dem Anteil des Preises, der nach dem ersten Rabatt übrig bleibt – bei 30 % Rabatt sind das 70 %.
- r₂: Der zweite Rabatt, ebenfalls als Dezimalzahl. „(1 − r₂)“ ist der verbleibende Anteil nach dem zweiten Rabatt – bezogen auf den bereits reduzierten Zwischenpreis.
Der äquivalente Einzelrabatt – also der prozentuale Gesamtnachlass im Vergleich zum Originalpreis – ergibt sich aus:
Einzelrabatt in % = (1 − (1 − r₁) × (1 − r₂)) × 100
Praxisbeispiel: Bei Rabatten von 30 % und 20 % rechnen Sie: 1 − (0,70 × 0,80) = 1 − 0,56 = 0,44 → 44 % Gesamtnachlass. Das ist weit weniger als die fälschlicherweise oft angenommenen 50 %.
Arbeitsbeispiele mit echten Zahlen
Beispiel 1: Schlussverkauf mit Neukundenrabatt
Stellen Sie sich vor, ein Möbelstück kostet ursprünglich 450 €. Der Händler gewährt im Sommerschlussverkauf 25 % Rabatt. Zusätzlich erhalten Sie als Neukunde einen Extra-Rabatt von 15 % auf den bereits reduzierten Preis.
- Erster Rabatt (25 %): 450 € × (1 − 0,25) = 450 € × 0,75 = 337,50 €.
- Zweiter Rabatt (15 %): 337,50 € × (1 − 0,15) = 337,50 € × 0,85 = 286,88 €.
- Äquivalenter Einzelrabatt: 1 − (0,75 × 0,85) = 1 − 0,6375 = 0,3625 → 36,25 %.
Ergebnis: Sie zahlen 286,88 € statt 450 €. Ihre Ersparnis beträgt 163,12 €. Hätten Sie die Rabatte einfach addiert (25 % + 15 % = 40 %), wären Sie fälschlicherweise von nur 270 € Endpreis ausgegangen – eine Differenz von fast 17 €.
Beispiel 2: Modeeinkauf mit Gutschein
Ein Mantel kostet 120 €. Im Winterschlussverkauf erhalten Sie 40 % Rabatt. Zusätzlich lösen Sie einen Gutschein über 12 € ein – aber Achtung: Der Gutschein wird vom reduzierten Preis abgezogen, nicht vom Originalpreis. Hier rechnen wir prozentual: 12 € von 120 € entsprechen 10 %.
- Erster Rabatt (40 %): 120 € × 0,60 = 72 €.
- Zweiter Rabatt (10 % auf den reduzierten Preis): 72 € × 0,90 = 64,80 €.
- Einzelrabatt: 1 − (0,60 × 0,90) = 1 − 0,54 = 0,46 → 46 %.
Ergebnis: Der Mantel kostet nur 64,80 € statt 120 € – eine Ersparnis von 55,20 €. Der äquivalente Rabatt von 46 % zeigt, dass die Kombination fast die Hälfte des Preises einspart, aber immer noch unter 50 % liegt.
Häufige Fehler bei aufeinanderfolgenden Rabatten
- Rabatte einfach addieren: Der klassischste Fehler: 30 % + 20 % ist nicht 50 %, sondern nur 44 %. Das liegt daran, dass der zweite Rabatt auf den bereits verminderten Preis angewendet wird – nicht auf den ursprünglichen.
- Zweiten Rabatt auf den Originalpreis anwenden: Manche rechnen beide Rabatte vom Ausgangspreis ab: 200 € − 30 % (60 €) − 20 % (40 €) = 100 € – das ist falsch. Tatsächlich sind es 112 €. Der Fehler entsteht, weil der zweite Rabatt auf das Zwischenergebnis gehören würde.
- Nicht prüfen, ob Rabatte kombinierbar sind: Viele Händler schließen die Kombination von Rabatten aus oder staffeln sie (z. B. nur der höhere Rabatt gilt). Im Zweifel immer die AGB oder den Kundenservice fragen.
- Steuern ignorieren: In Deutschland wird die Mehrwertsteuer (19 % oder 7 %) meist auf den finalen Preis nach allen Rabatten aufgeschlagen. Wenn ein Produkt ursprünglich 100 € kostet und 20 % Rabatt gewährt wird, zahlen Sie 80 € plus 19 % MwSt. = 95,20 € – nicht 80 €. Der Rechner geht vom Nettopreis aus; fügen Sie Steuern ggf. separat hinzu.
- Rundungsfehler bei Zwischenergebnissen: Wenn Sie selbst mit dem Taschenrechner rechnen, sollten Sie nicht auf Cent runden, bevor der zweite Rabatt angewendet wird. Sonst entstehen Abweichungen. Beispiel: 199,99 € mit 15 % ergibt 169,9915 € – erst dann 20 % abziehen: 135,9932 €, also 135,99 €. Wer auf 170 € rundet, erhält 136 € – ein Cent Unterschied.
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Warum ist 30 % + 20 % nicht 50 %?
Weil der zweite Rabatt auf den bereits reduzierten Preis angewendet wird. Ein Beispiel: Ein Produkt für 100 € wird zuerst um 30 % reduziert (auf 70 €). Dann werden 20 % von diesen 70 € abgezogen (14 €). Endpreis: 56 €, nicht 50 €. Der Gesamtnachlass beträgt 44 % – das ist der äquivalente Einzelrabatt. Mathematisch ausgedrückt: (1-0,30)×(1-0,20) = 0,70×0,80 = 0,56 → 44 % Rabatt.
Spielt die Reihenfolge der Rabatte eine Rolle?
Mathematisch nicht: 30 % dann 20 % ergibt das gleiche Ergebnis wie 20 % dann 30 %, weil die Multiplikation kommutativ ist. In der Praxis kann die Reihenfolge jedoch durch Rundung auf Cent-Beträge minimal abweichen – vor allem bei ungeraden Beträgen. Beispiel: 99,99 € mit 15 % dann 10 % ergibt 99,99 × 0,85 × 0,90 = 76,49 € (gerundet). Vertauscht: 99,99 × 0,90 × 0,85 = ebenfalls 76,49 €. Bei krummen Beträgen kann der Rundungseffekt einen Cent Unterschied ausmachen.
Wie berechne ich drei oder mehr Rabatte?
Das Prinzip bleibt gleich: Sie multiplizieren den ursprünglichen Preis nacheinander mit den Faktoren (1 − Rabatt). Für drei Rabatte lautet die Formel: Endpreis = Originalpreis × (1 − r₁) × (1 − r₂) × (1 − r₃). Beispiel: 300 €, Rabatte 20 %, 10 % und 5 %: 300 € × 0,80 × 0,90 × 0,95 = 300 € × 0,684 = 205,20 €. Der äquivalente Einzelrabatt ist 1 − 0,684 = 0,316 → 31,6 %. Denken Sie daran: Auch hier werden die Rabatte nicht addiert (20 % + 10 % + 5 % wären 35 %, aber tatsächlich sind es nur 31,6 %).