Kombinatorik-Rechner
Zuletzt aktualisiert: 2026-08-10
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| Anzahl von lados | R | |
|---|---|---|
| Muestra pequena | 4.0 | 1.2 |
| Datos uniformes | 7.0 | 2.1 |
| Datos dispersos | 10.0 | 3.0 |
| Muestra grande | 15.0 | 4.5 |
| Valores atipicos | 25.0 | 7.5 |
Der Kombinatorik-Rechner hilft Ihnen, die Anzahl von Auswahl- und Anordnungsmöglichkeiten für eine gegebene Elementmenge zu berechnen. Ob Sie ein Passwort knacken, eine Sportwette analysieren oder die Wahrscheinlichkeit eines Lottogewinns ermitteln möchten – dieses Werkzeug unterscheidet zuverlässig zwischen Permutationen, bei denen die Reihenfolge wichtig ist, und Kombinationen, bei denen sie es nicht ist.
Was der Kombinatorik-Rechner leistet und wann Sie ihn einsetzen
Der Rechner löst zwei grundlegende Fragestellungen der abzählenden Kombinatorik: Wie viele Möglichkeiten gibt es, eine bestimmte Anzahl von Elementen aus einer Menge auszuwählen, wenn die Reihenfolge eine Rolle spielt (Permutation) oder wenn sie keine Rolle spielt (Kombination). Dies ist immer dann nützlich, wenn Sie mit endlichen Mengen arbeiten und die Anzahl aller möglichen Ergebnisse ermitteln wollen – etwa beim Berechnen von Gewinnchancen in Spielen, beim Planen von Turnieren oder beim Abschätzen von Sicherheitsrisiken bei Passwörtern. Die Formeln gelten für Ziehungen ohne Zurücklegen, das heißt jedes Element kann nur einmal ausgewählt werden. Soll mit Zurücklegen gearbeitet werden, benötigen Sie abweichende Formeln, die der Rechner ebenfalls optional anbieten kann.
Typische Einsatzbereiche sind die Wahrscheinlichkeitsrechnung in der Schule oder Universität, die statistische Versuchsplanung, die Kryptografie sowie die Logistik – etwa beim Berechnen möglicher Routen oder Sitzordnungen. Auch im Alltag begegnet uns die Kombinatorik: bei der Frage, wie viele verschiedene Fünferkarten beim Skat möglich sind, oder wie viele unterschiedliche Ergebnisse ein Pferderennen haben kann. Der Rechner spart Ihnen das mühsame manuelle Auflisten aller Kombinationen und liefert selbst für große Zahlen wie 10 über 5 innerhalb von Sekunden ein Ergebnis.
Die Formeln im Detail – jede Variable erklärt
Die beiden zentralen Formeln lauten:
- Permutation ohne Wiederholung: P(n, r) = n! / (n – r)!
- Kombination ohne Wiederholung: C(n, r) = n! / [r! × (n – r)!]
Die Variable n steht für die Gesamtzahl aller zur Verfügung stehenden Elemente. Wenn Sie zum Beispiel aus einem Kartenspiel mit 32 Karten ziehen, ist n = 32. Die Variable r gibt an, wie viele Elemente Sie daraus auswählen möchten – also die Größe der Stichprobe. Wichtig: r darf niemals größer als n sein, da Sie nicht mehr Elemente auswählen können, als vorhanden sind. Das Ausrufezeichen steht für die Fakultät: n! = n × (n – 1) × (n – 2) × … × 2 × 1. Per Definition gilt 0! = 1. Die Fakultät wächst extrem schnell – bereits 10! ergibt 3.628.800. Deshalb kürzt man bei der Berechnung von Hand so weit wie möglich, wie die Beispiele im nächsten Abschnitt zeigen werden.
Der wesentliche Unterschied zwischen den beiden Formeln liegt im Nenner: Bei der Kombination wird durch r! geteilt, weil alle Anordnungen der ausgewählten r Elemente als gleich betrachtet werden. Bei der Permutation entfällt diese Division, da jede andere Reihenfolge ein neues Ergebnis liefert. Veranschaulichen lässt sich das an einem Zahlenschloss: Die Kombination 1-2-3 ist eine andere als 3-2-1 – also eine Permutation. Bei einer Lottoziehung hingegen ist die Reihenfolge der gezogenen Kugeln egal – es handelt sich um eine Kombination.
Beispiel 1: Permutation – Sitzordnung für eine Konferenz
Aufgabenstellung: In einem Seminarraum stehen 12 Stühle. Wie viele verschiedene Sitzordnungen sind möglich, wenn 4 Teilnehmer Platz nehmen? Die Reihenfolge, in der die Personen sitzen, ist für die Diskussion wichtig.
- Wir identifizieren n = 12 (Gesamtzahl der Plätze) und r = 4 (ausgewählte Plätze).
- Die Formel lautet: P(12, 4) = 12! / (12 – 4)! = 12! / 8!
- Statt alle Fakultäten auszurechnen, kürzen wir: 12! / 8! = 12 × 11 × 10 × 9.
- Das ergibt nacheinander: 12 × 11 = 132, dann 132 × 10 = 1.320, schließlich 1.320 × 9 = 11.880.
Antwort: Es gibt 11.880 verschiedene Sitzordnungen für die vier Personen auf den zwölf Stühlen.
Beispiel 2: Kombination – Lottospiel mit 6 aus 49
Aufgabenstellung: Beim deutschen Lotto „6 aus 49“ werden sechs Zahlen aus 49 möglichen gezogen. Die Reihenfolge der Ziehung ist für den Gewinn irrelevant. Wie viele verschiedene Tippkombinationen gibt es?
- Hier ist n = 49 und r = 6.
- Die Formel lautet: C(49, 6) = 49! / (6! × (49 – 6)!) = 49! / (6! × 43!).
- Wir kürzen den Bruch: 49! / 43! = 49 × 48 × 47 × 46 × 45 × 44. Im Nenner bleibt 6! = 720.
- Der Zähler ausmultipliziert: 49 × 48 = 2.352; 2.352 × 47 = 110.544; 110.544 × 46 = 5.085.024; 5.085.024 × 45 = 228.826.080; 228.826.080 × 44 = 10.068.347.520.
- Teilen durch 720: 10.068.347.520 ÷ 720 = 13.983.816.
Antwort: Es gibt knapp 14 Millionen verschiedene Tippmöglichkeiten. Die Wahrscheinlichkeit für einen Sechser mit einem Tipp liegt demnach bei 1 zu 13.983.816.
Hinweis: In Österreich und der Schweiz gelten andere Lottoregeln – passen Sie n und r entsprechend an. Der Rechner eignet sich auch für kleinere Lotterien, etwa „3 aus 10“ beim Schulfest.
Häufige Fehler und wie Sie sie vermeiden
Der mit Abstand häufigste Fehler ist die Verwechslung von Permutation und Kombination. Als Faustregel gilt: Fragen Sie sich, ob das Ergebnis anders wäre, wenn Sie die ausgewählten Elemente in einer anderen Reihenfolge anordnen. Ist das der Fall, liegt eine Permutation vor. Beispiel: Bei einer Telefonnummer ist 123456 eine andere als 654321 – also Permutation. Bei einem Kochrezept ist die Reihenfolge der Zutaten in der Einkaufsliste egal – Kombination.
- Fehler 1: r größer als n – Sie können nicht mehr Elemente auswählen, als vorhanden sind. Der Rechner gibt in diesem Fall eine Fehlermeldung aus.
- Fehler 2: Fakultäten nicht kürzen – Gerade bei großen Zahlen führt das rohe Ausrechnen von 20! oder 50! zu überflüssigem Aufwand. Kürzen Sie immer zuerst, wie in den Beispielen gezeigt.
- Fehler 3: Verwechslung von „mit“ und „ohne Zurücklegen“ – Die Standardformeln gelten für Ziehungen ohne Zurücklegen. Wenn Sie zum Beispiel aus einem Beutel mit 10 Kugeln fünfmal ziehen und die Kugel nach jedem Zug zurücklegen, müssen Sie andere Formeln verwenden (etwa n^r für Permutationen mit Wiederholung).
- Fehler 4: Null-Fakultät vergessen – 0! ist nicht 0, sondern 1. Das kommt zum Beispiel vor, wenn r = n und der Nenner (n–r)! = 0! = 1 wird.
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wann benutze ich die Formel mit r! im Nenner und wann ohne?
Die Formel ohne r! im Nenner (also n! / (n–r)!) gibt die Anzahl der Permutationen wieder – hier zählt jede Reihenfolge einzeln. Die Formel mit r! im Nenner (n! / [r! (n–r)!]) liefert die Kombinationen, bei denen die Reihenfolge keine Rolle spielt. Wenn Sie zum Beispiel aus einem Schwimmverein mit 20 Mitgliedern eine Staffel von 4 Schwimmern zusammenstellen und die Startreihenfolge wichtig ist, verwenden Sie die Permutation. Geht es nur darum, welche 4 Mitglieder überhaupt teilnehmen, nutzen Sie die Kombination.
Was passiert, wenn r = n ist?
Wenn Sie alle Elemente anordnen wollen, gilt: P(n, n) = n! – das sind alle möglichen Vertauschungen der gesamten Menge. Wenn Sie alle Elemente auswählen, ohne die Reihenfolge zu beachten, gibt es nur eine einzige Möglichkeit: C(n, n) = 1. Beispiel: Aus einem Stapel von 5 Karten alle 5 Karten zu ziehen, ergibt genau eine Kombination – die gesamte Menge.
Kann der Rechner auch mit Wiederholungen umgehen?
Die hier gezeigten Formeln setzen voraus, dass jedes Element nur einmal ausgewählt werden kann. Soll mit Wiederholung gerechnet werden – etwa beim Werfen eines Würfels, bei dem dieselbe Augenzahl mehrmals fallen kann –, ändern sich die Formeln. Für Permutationen mit Wiederholung gilt: n^r, für Kombinationen mit Wiederholung: C(n+r–1, r). Der Kombinatorik-Rechner bietet diese Varianten in der Regel als separate Auswahlmöglichkeit an.